Beschreibung:
Bild: 1,66:1 (anamorph / 16:9)
Ton:
Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Französisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Extras:
- Interview mit Andréa Ferréol
- Original Kinotrailer
- Trailer zu weiteren Filmen
Untertitel:
Deutsch
Disc Typ: 1 x DVD9 (untouched)
Laufzeit: 124:35 Minuten
Genre: Drama, Erotik, Komödie
Freigabe/FSK: 16
Marcello (Marcello Mastroianni), Michel (Michel Piccoli), Ugo (Ugo Tognazzi) und Phillippe (Philippe Noiret) sind vier gelangweilte Männer, die ihre besten Jahre längst hinter sich haben. Zusammen beschließen sie, aus dem Leben zu scheiden. Doch ihren Exitus wollen sie auf eine ganz besondere Art und Weise herbeiführen: Die vier Freunde wollen ihren Obsessionen bis zum Exzess frönen, sich zu Tode ficken, fressen und zuvor noch ein paar schmarotzende Remoter verprügeln. Dazu verbarrikadieren sie sich in einer abgelegenen Villa, laden drei Callgirls sowie die üppige Lehrerin Andrea (Andréa Ferréol) ein. Sexualtrieb und Fressgier verschmelzen zu einer skurrilen Sinnesorgie...
"Eine sinnliche Apocalypse des Konsumwahns" schreibt das Heyne Filmlexikon über "Das große Fressen" und die Autoren haben Recht. Marco Ferreris Skandalfilm von 1973 besticht durch seine hochkarätige und in Bestform auflaufende Besetzung sowie durch die großartig komponierten Bilder von Kameramann Mario Vulpiani. Trotz zahlreicher Szenen mit sexuellen und fäkalen Exzessen ist der Film weder pornographisch noch vulgär. Eine große Menschlichkeit verbirgt sich hinter seinen Bildern, die nicht Ausdruck von Hedonismus sind, sondern die Übersättigung eines blinden Konsumismus mit Humor anprangern. Der Film löste seinerseits eine Welle der Empörung aus. Der Kinostart in Paris wurde von handgreiflichen Protesten begleitet. Doch inzwischen zählt "Das große Fressen" unbestritten zu den Klassikern der Filmgeschichte.
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